Lernen und Unterricht

Über vier Jahre werden die Kinder in der gleichen Unterrichtsstruktur unterrichtet. Mittwoch und Freitagnachmittag sind während der vier Jahre jeweils schulfrei und können  je nach Anmeldestand  durch das Tagesschulangebot abgedeckt werden. Alle Volkschulklassen haben vormittags je 2 Blöcke à 2 Lektionen, dazwischen 30 Minuten Pause und alle Lernenden der Volksschule gehen um 11.30 Uhr gleichzeitig in den Mittag. Das Blockzeitenmodell wird auch am Nachmittag angewendet.

Unterschiedliche Unterrichtsgefässe zeichnen den Schulalltag aus:

Ankommenszeit: Die ruhige, individuelle Ankommenszeit zu Beginn des Morgens ermöglicht den Kindern einen sanften Einstieg in den Schultag. 

Input: In den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Französisch (3./4. Klasse) erhalten die Kinder thematische Informationen und verarbeiten diese dann niveauangepasst.

Planarbeit: Zusammen mit der Lehrperson planen die Kinder ihre individuellen Wochenarbeiten. Dies ermöglicht eine individuelle und niveauangepasste Förderung der einzelnen Kinder.

Projektarbeit: Die Arbeit am Projekt ist das Herzstück des Unterrichts in der 1.–4. Klasse. Nicht das Fach, sondern das Thema steht im Vordergrund und wird interdisziplinär angegangen. Projektarbeit fördert so die Selbstständigkeit und die individuelle Stärke der Kinder und ermöglicht vertieftes und nachhaltiges Lernen.

Schulfach «Kompass»: Kindern Raum und Zeit zu geben, sich mit persönlichen Fragen auseinanderzusetzen und ihre Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen bewusst zu reflektieren, dies geschieht neu mit den Unterrichtsbausteinen «Kompass / Innenleben – Aussenwelt». Sei es mit regelmässigen Lerngesprächen und mit Selbstreflexion in der Wochenpost oder mit Gefühlskarten.